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FAQ - Fragen und Antworten

Warum hat derselbe Magnet bei Ihrem Mitbewerber die doppelte Haftkraft?

Die Haftkraft, die wir in unserem Shop angeben, ist empirisch bestimmt worden und kann bei idealen Bedingungen tatsächlich erreicht werden. Messungen mit falschen Hilfsmitteln führen dazu, dass viel zu hohe Haftkräfte ermittelt und beworben werden.
Inhaltsverzeichnis:
Oft fragen uns Kunden, warum ein bestimmter Neodym-Magnet bei einem Mitbewerber z.B. 400 kg Haftkraft hätte und unser Magnet bei gleicher Größe viel "schwächer" sei.
Nun, gewisse Mitbewerber gehen bei der Bestimmung der Haftkraft schlicht falsch vor (siehe weiter unten). Gerne legen wir unser Vorgehen offen.

Vorgehen zur Haftkraft-Bestimmung bei supermagnete

Um die Haftkraft unserer Neodym-Magnete zu ermitteln, berechnen wir zuerst die Haftkraft mit einem PC-Programm. Dieses Programm liegt auch unserem Haftkraft-Tool zugrunde. Danach bestimmen wir die Haftkraft mit einer selbst entwickelten Haftkraftmessmaschine.
Wir geben im Shop den niedrigeren der beiden obigen Werte an, um unseren Kunden auf keinen Fall eine überhöhte Haftkraft vorzugaukeln. Sie können sich darauf verlassen, dass unsere angegebenen Haftkräfte bei idealen Bedingungen tatsächlich erreicht werden. Was ideale Bedingungen sind, können Sie im FAQ "Wie stark haftet dieser Magnet?" nachlesen.
Unsere Haftkraftmessmaschine
TODESMAGNET mit Holzklötzchen

Vorbereitung

Wir kleben an jeden zu messenden Magneten ein Holzklötzchen, in das wir dann einen Haken schrauben. Anstelle von Holz könnten wir auch Aluminium oder ein sonstiges nicht-magnetisches Material verwenden.

Messungen mit unserer Maschine

1. Wir bringen den Magneten am 2 cm dicken Stahlblech unten an der Haftkraftmessmaschine an. Das Holzklötzchen zeigt dabei nach oben.
2. Wir verbinden den Haken der Maschine mit dem Haken im Holzklötzchen.
3. Wir üben mit dem seitlich montierten Wagenheber solange Zug aus, bis der Magnet vom Blech abgelöst wird. Die integrierte digitale Waage bleibt stehen, wenn der Höchstwert an Haftkraft erreicht wurde.
Haftkraft direkt vor dem Ablösen
Jetzt wurde die maximale Haftkraft überschritten

Video einer Messung

Wir haben die Magnetkraft-Messung eines Hakenmagneten auf Video festgehalten. Der Ablauf ist hier etwas einfacher als oben beschrieben, weil der Haken der Maschine direkt am Haken des Topfmagneten befestigt werden kann und somit kein Holzklotz angeklebt werden muss. Im Video hört man ein schnappendes Geräusch, wenn sich der Hakenmagnet vom Metall ablöst. Das Ablösen selbst sieht man bei 0:33/34. Der Magnet ist auch nach dem Ablösen noch so nahe an der Stahlplatte, dass man sehr genau hinschauen muss.

Falsche Messungen mit Stahl

Andere Anbieter bringen oft oben am Magneten ein Stück Stahl an. Metall auf der Gegenseite verstärkt aber die Haftkraft des Magneten massiv. Bei diesem Vorgehen wird eigentlich die Haftkraft eines Magnetsystems (Magnet zwischen zwei Stahlplatten) gemessen. Diese Art der Messung entspricht jedoch nicht der genormten und genau definierten Methode, die Haftkraft zu messen (siehe Dokument unten).
Solche technisch falsch ausgeführten Messversuche führen z.B. zu einer angeblichen Haftkraft von 400 kg bei einem 50 x 50 x 25 mm großen Neodym-Magneten (vergleichbar mit unserem TODESMAGNETEN), was schlicht unmöglich ist. Ein Magnet mit diesen Massen kann nicht einmal mit der stärkstmöglichen Magnetisierung N52 solche Haftkräfte erreichen.
Letztlich wird der Kunde von solchen Anbietern also getäuscht. Unsere Haftkräfte mögen sich etwas weniger spektakulär anhören als diejenigen unserer Mitbewerber - dafür können sie aber auch effektiv erreicht werden.

Fazit

Magnete, bei denen die Faktoren Form, Größe und Güte identisch sind, weisen alle dieselbe Haftkraft auf. Ein Quadermagnet der Größe 50 x 50 x 25 mm und der Güte N42 hat demzufolge eine Haftkraft von ca. 100 kg - unabhängig vom jeweiligen Anbieter.