Low-Cost Fotowand

Magnetische Fotowand aus hauchdünnem Draht
Autor: Joachim Spengler, Thun, Schweiz
Ich habe eine Fotowand mit Supermagneten gemacht. Ähnliche Vorschläge sind zwar schon vorhanden (siehe Anwendungen mit Fotos), aber ich habe hier die Low-Cost/ Low-Tech-Variante, die die Wand nicht zu sehr beschädigt.
Die Bilder (200 Stück à 9 x 13 cm) sind mit Würfelmagneten W-05-N an ca. 1 mm starkem Draht befestigt, von dem ich ca. 1,20 m lange Stücke vertikal mit kleinen Nägeln an der Wand aufgespannt habe.
Die Drahtösen lassen sich recht einfach herstellen, indem man den Draht um einen Nagel o.ä. biegt, die beiden Drahtenden mit einer Zange greift und durch Drehen des Nagels ineinander verwindet. Um die grösstmögliche Spannung des Drahtes zu erhalten, habe ich immer zuerst den oberen Nagel in die Wand geschlagen, dann den Draht daran aufgehängt, einen Nagel durch die untere Öse geführt und diesen leicht nach unten geneigt eingeschlagen.
Ich brauche also keine eisenhaltige Farbe oder gar Metallplatten, muss nicht dübeln und der Draht kostet ein Zehntel des üblicherweise für Fotoseile verwendeten Stahlseils. Nachteil ist, dass der Draht nicht ganz so sauber an der Wand anliegt wie ein Stahlseil. Er lässt sich nur mit grossem Aufwand annähernd gerade anbringen. Auch hinterlässt der Draht leichte Spuren, wenn er an der Wand reibt. Diese lassen sich aber mit einem Radiergummi leicht wieder entfernen.
Hier eine Zeitraffer-Aufnahme der Umsetzung dieser magnetischen Fotowand.

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